Unsere Jugend

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Quentin und Cosmo Nitsch und Moritz Löhr Dreier werden Deutscher Vizemeister 2013!

Bei der deutschen Jugendmeisterschaft 2013 in Mannheim nahmen vom Idstedter Pétanqueclub insgesamt fünf Jugendliche teil.

Sie vertraten den Landesverband Nord (SH,HH,MVP) bei der 19. Jugendmeisterschaft im Pétanquesport. Ergänzt wurde das Nordteam noch durch zwei Jugendliche aus Hamburg. Am Freitag den 13. Sept. um 7:00 fuhren die 7 Jugendlichen, der Referent für Jugend des LV Nord Gerd Schulz und der Stützpunkttrainer Burkhard Nitsch in einem Kleinbus nach Mannheim. Gegen 16.00h und nach 700km Autobahn wurde in der Jugendherberge rasch Quartier bezogen und ab ging es zur Terrainerkundung auf die Bouleanlage des SC Mannheim/Käfertal. Dort erwarteten uns verschiedene Untergründe allesamt nicht zu anspruchsvoll und wie es schien leicht zu bespielen. Der Veranstalter hatte ein gemeinsames Grillen organisiert, so dass ein reger Austausch zwischen den früh angereisten Jugendlichen und Trainern entstand. Um 21:00 kehrten wir in die Jugendherberge zurück und gegen 22:00h wurde das Licht ausgemacht.

Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns um 7:00 auf den Weg zum Turnierplatz, wo noch ein paar Formalien, die offizielle Begrüßung und die Vorrundenauslosung erfolgten. Quentin und Cosmo Nitsch und Moritz Löhr-Dreier, die bei den Cadets (Jahrgang. 99-2001)an den Start gingen trafen gleich auf einen schweren Brocken. Mit Hessen 2 stand ihnen der amtierende Meister 2012 gegenüber. Die Vorrundenspiele waren zeitlich auf 1 Std. begrenzt, so dass man im Vergleich zu einer normalen Spielrunde, die bis 13 Punkte gespielt wird, sich taktisch anders ausrichten musste und man vor allem einen hohen Rückstand am Anfang vermeiden sollte. Beides gelang den Idstedter Jugendlichen. Sie spielten äußerst konzentriert, machten keine taktischen Fehler und gewannen am Ende das Auftaktspiel mit 9:7. Der einsetzende Regen veränderte die Platzverhältnisse enorm und mit dem aktuellen Landesmeister von Baden Württemberg 2 stand die nächste Herausforderung für das Idstedter Triplette (Dreiermannschaft )an. Dieser Landesverband war mit 5 und Hessen sogar mit 6 Teams in dieser Altersklasse angereist. Nach einer 8:5 Führung stand es nach 1 Stunde 10:10. Jetzt musste entsprechend des Reglements die nächste Aufnahme entscheiden. Die Idstedter zeigten Nervenstärke und erzielten den wichtigen Punkt und setzten so eine zweite Duftmarke. Der anhaltende Regen verwandelte die Spielfelder in wattähnliche Verhältnisse. Durch die technische Vielseitigkeit der IPC –Spieler konnten sie die widrigen Spielverhältnisse gut kompensieren und besiegten weiter das Team von BaWü 4 klar mit 13:6. Im vierten Vorrundenspiel traf man auf die unbekannten Berliner Spieler. Hier stand es kurz vor Schluss 7:5 für Berlin bevor Cosmo Nitsch mit seinen beiden letzten Kugeln punktete und somit die Verlängerung erzwang. Die Entscheidungsaufnahme wurde dann gewonnen und mit vier Siegen war man für die Viertelfinalspiele am Sonntag sicher qualifiziert. Das angestrebte Ziel – Erreichen des Viertelfinals-war sicher. Im letzten Vorrundenspiel unterlag man dem Team BaWü 1 unglücklich mit 6:13. Trotzdem stand man nach 5 Vorrundenspielen von 24 teilnehmenden Mannschaften an erster Stelle. Ob das Turnier überhaupt fortgesetzt werden konnte war am Abend unklar, da der zunehmende Regen auch für die bevorstehende Nacht vorhergesagt war. Der Veranstalter hatte für den nächsten Tag neue Spielfelder auf Asphalt mit einem ganz dünnen Splittbelag präpariert. Die Idstedter nutzen ihre Vorbereitungszeit effektiv und probierten die unterschiedlichsten Spielvarianten auf dem neuen Terrain aus. Das Jugendteam traf im Viertelfinale auf den 8-plazierten Bayern 1. Mit einem deutlichen 13:2 wurde der Einzug ins Halbfinale erspielt. Hier wartete nun BAWü 1, gegen die noch am Vortage relativ klar verloren wurde. Alle Spieler freuten sich auf dieses Revanchespiel und riefen ihr spielerisches Potenzial konzentriert ab. Mit 13:6 wurde der Einzug in das Finale erreicht. Um 16:00Uhr am Nachmittag wurde dann das Endspiel vor rund 300 Zuschauern gegen Saarland 2 ausgetragen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase und einem zwischenzeitlichen 4:4 konnten viele aussichtreiche Situationen nicht zum eigenen Vorteil genutzt werden und auch taktische Positionswechsel brachten nicht den erhofften Erfolg. Die gute Trefferquote der neuen Deutschen Meisterin im Schießen bei Saar 2 hatte bei dem Idstedter Team deutlichen Respekt hervorgerufen und entsprechende Wirkung erzielt. Am Ende wurde die Partie nach zähem Ringen mit 13:4 verloren. Cosmo und Quentin Nitsch und Moritz Löhr Dreier haben an beiden Wettkampftagen gezeigt, dass auch weit von der französischen Grenze eine anspruchsvolle Kugel gespielt wird. Dieses wurde auch noch durch das 2. Team, dass den Landesverband Nord in der Altersklasse Juniors (Jg.1996-99) vertrat, untermauert. Hier erreichten die Spieler Jasper Jütte, Paul Franke und Don Lee Papendorf einen hervorragenden 3. Platz von ebenfalls 24 Mannschaften. Der als Ergänzungsspieler mitgereiste William Elmholt komplettierte das Team von Nord Rhein Westphalen und erreichte immerhin einen 8.Platz. Alle DM- Teilnehmer waren von der Veranstaltung begeistert und freuten sich auf der 9-stündigen Rückfahrt riesig über ihre erzielten Erfolge, denn schließlich ging es auch darum die Bundesländer SH, HH, und MVP gut zu vertreten. Als wir dann gegen 4:30 am Montagmorgen unsere Heimatorte erreichten, lag ein spannendes Wochenende hinter uns und ein weiches Bett sollte für eine verdiente Erholung sorgen.

Burkhard Nitsch


 

Jugend 2

Jugend Meisterschaft 2012 auf Youtube

Auf in die Saison 2013!
Darauf haben alle unsere Jugendlichen lange Zeit warten müssen.
Nach weniger gutem Abschneiden aller Teilnehmer beim Länderpokal am 02. und 3. März in Düsseldorf und den lang anhaltenden Wintermonaten konnte es endlich wieder mit
den Aktivitäten auf die Saison 2013/14 losgehen.
Erste Trainingseinheit—ohne unseren Jugendtrainer Hery Andrianavalona–, er trat auf eigenen Wunsch nach dem Länderpokal zurück, konnten wir die Aufgeregtheit und die
Anspannung, den Willen, wieder die Kugeln zu bewegen, spüren.
Wir, das heißt ich wurde und werde durch Burkhard Nitsch vom Idstedter PC und von Michaela Reinke aus Bad Segeberg unterstützt.
Nach zwei kurzen Treffen in Idstedt, bei denen die Jugendlichen noch Frostbeulen im
Gesicht hatten, trafen wir uns für drei Tage in der Jugendherberge in Lübeck.
Für unsere Trainingseinheiten wurde uns die Boulehalle von Petra und Frank Repenning
kostenlos zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur das, nein zur Begrüßung erhielten wir auch eine Kiste Bionade (alk-frei!!) sowie ein Kilo von den durchsichtigen Bärchen.
Dafür sagen wir alle — Petra und Frank- unseren aufrichtigen Dank.
Als wir am Freitag, den 12. April gegen 18.00 h unsere Zimmer bezogen und ein
gemeinsames Abendessen in der JH-Lübeck zu uns genommen hatten, wurde endlich die Boulehalle inspiziert.
Nach dem zwanzigminütigem Aufwärmtraining begannen wir mit einfachen Legeübungen, damit wir uns wieder an den Bewegungsablauf erinnerten und auch, um unsere Neuzugänge Antonia Mester und Jesper Krampen zu beobachten.
Der Freitagabend endete gegen 23.00 Uhr mit Spielen klein gegen groß oder auch
120 cm Körpergröße gegen halt 160 cm. Wobei „die Grossen“ ganz klein wurden.
Um 23.05 Uhr fielen wir alle totmüde in die Kojen.
Am Samstag nach dem Frühstück hatte ich einen Konferenzraum in der JH gebucht und wir trafen uns alle um 9.00 Uhr – nun auch zur offiziellen Begrüßung und Vorstellung auch der Spielerin Elin Brogmus (4. minimes!!) vom Idstedter PC, ihrer begleitenden Mutter Birgit und von meinen Unterstützern Michaela und Burkhard.
Nachdem sich alle Spieler/INNEN auf nette Art und Weise vorgestellt hatten, zwei drei Worte über sich erzählten, stimmte ich die Jugendlichen auf die neue Saison und auf das in einer Woche stattfindende Jugendländermasters in Oldenburg ein.
Ich versuchte den Jugendlichen deutlich zu machen, was es heißt, für den Petanque Verband Nord spielen zu dürfen und warum souveränes Auftreten auf dem Platz, Körpersprache und Konzentration wichtig sind.
Da die kleinen Äuglein -trotzt geöffneter Fenster-immer kleiner wurden, ging es an die frische Luft, auf den Bouleplatz von Bad Schwartau.
Die Halle war bis 17.00 Uhr belegt, da die Lübecker ihre vereinsinterne Endrunde spielen mussten.
Nach einem tollen Aufwärmprogramm mit vielen kleinen Übungen mit der Zielkugel und mit Bällen, merkten die Jugendliche gar nicht, wie eisigkalt es ihnen geworden war.
Aber die Augen waren wieder geöffnet!
Nach den abschließenden Tripletten fuhren wir wieder in die JH in den Konferenzraum und schulten und analysierten mit den Jugendlichen Spielsituationen, die wir mit den Softbällen vorbereitet hatten.

Dann stellten wir vier Gruppen zusammen, die jeweils in Eigenleistung ein von uns gestelltes Thema behandeln mussten. Bei der späteren Vorstellung der Themen am Flipchart blühten die Kinder so richtig auf. Alle machten begeistert mit und unterstützten die drei oder vier, die dort vorne standen und ihren Themenbereich abarbeiten durften.
Gegen 17.30 Uhr fuhren wir dann wieder in die Halle. Aufwärmen, aufbauen der Übungen für die Erreichung des Sportabzeichen in Bronze sowie Legeübungen, Bewegungsabläufe– und erkennen und besprechen von Spielsituationen füllten den
Samstag aus.
Gegen 22.00 Uhr saßen wir alle (geduscht) in einer warmen Pizzeria am Hafen und ließen es uns bei Calzione und Lasagne gut gehen.
Gegen 23.30 Uhr sollte es dann ins Bett gehen…..aber da lief ja noch die Sportschau!!!
14 Jugendliche saßen artig, leise und brav, konzentriert und mit offenen Mündern vor der Kiste.
Der Referent—also ich– war doch sehr müde und kaputt und ich kroch in den 2. Stock die Treppen hoch in die Falle.

Am abschließenden Sonntag waren wir wieder ab 9.30 Uhr in der Halle und nun wurde all`das umgesetzt, was wir versucht haben, den Jugendlichen in der Zeit zu vermitteln.
Um 14.00 Uhr endete unsere Trainingszeit in Lübeck und einige Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt.
Die drei Tage waren für uns alle sehr wichtig, zum Kennenlernen, zum Ablegen von Hemmungen, zum Öffnen der Gemüter, zum Verständnis und zur Anerkennung untereinander, zum Auftreten als Mannschaft und zur Akzeptanz aller Akteure.
Ich danke den Jugendlichen für die tolle Einstellung und für das begeisterte Mitmachenbei allen Aufgaben und Übungen.
Ebenso meinen Betreuern, Helfern und Begleitern Birgit, Michaela und Burkhard.
Wir sind schon eine tolle Gemeinschaft und das liegt nur an den Jugendlichen des Petanque- Verband- Nord.

Allez les boules

Gerd

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